SIE SIND DER ÜBERZEUGUNG, DASS IHRE PROJEKTIDEE SPRUNGINNOVATIONSPOTENTIAL HAT?
Sie brennen für diese Idee und verfügen über ausgewiesene Expertise in Ihrem Feld? Dann freuen wir uns, von Ihnen zu hören.
Sprunginnovationen sind Innovationen, die durch neuartige Lösungsansätze bestehende Produkte, Technologien oder Geschäftsmodelle auf Märkten grundlegend verändern oder ersetzen und dadurch neue Märkte und große Wertschöpfungspotentiale eröffnen oder ein bedeutendes technologisches, soziales oder ökologisches Problem lösen können.
Sprunginnovationen sind insbesondere von inkrementellen Innovationen zu differenzieren. Im Allgemeinen verbessern inkrementelle Innovationen etwa bestehende Produkte oder Dienstleistungen schrittweise – unter Beibehaltung der prinzipiellen Funktionalität, welche etwa ein Produkt oder eine Dienstleistung sein kann. Als Beispiel kann die Erhöhung der Kamera-Auflösung oder Abbildungsqualität im Smartphone genannt werden.
Die Bandbreite deutscher Sprunginnovationen reicht von Radio und Fernsehen über Aspirin und Elektronenmikroskop bis zum Automobil. Obwohl viele Sprunginnovationen, die unser heutiges Leben prägen – wie das Internet oder das Smartphone – nicht aus Deutschland stammen, ist das Potential in Deutschland enorm. Das zeigt nicht zuletzt der mRNA-Impfstoff, der unter anderem in Mainz und Tübingen entstand und Menschen weltweit aus der Corona-Krise geholfen hat.
Beispiele für Vorhaben mit Sprunginnovationspotential finden Sie hier auf unserer Website.
Weitere Erklärungen zu Sprunginnovationen finden Sie in unserer ersten Podcastfolge #1: Rafael Laguna de la Vera (15. März 2021).
Wir suchen Menschen, die von dem Gedanken und der Motivation durchdrungen sind, dass ihre Forschung und Expertise die Welt positiv verändern können. Als Expert:innen oder Wissenschaftler:innen sollten sie sehr daran interessiert sein, dass ihre Arbeit tiefgreifende Wirkung jenseits der akademischen Fachcommunity in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft, haben soll. Das setzt eine grundsätzliche Offenheit und Neugier voraus, aus der Komfortzone herauszutreten und von anderen zu lernen. Unsere Erfahrung zeigt, dass man mit der richtigen Kombination aus wissenschaftlichen Experten:innen, Unternehmer:innen und gezielter Unterstützung alles Blockierende aus dem Weg schaffen und scheinbar Unmögliches möglich machen kann.
Wir freuen uns über jede Kontaktaufnahme und über Ihr Interesse, mit der SPRIND zusammenzuarbeiten. Durch das Formular auf unserer Website können Sie bereits erste Angaben zu Ihrem Vorhaben mitteilen und so effizient in Kontakt mit uns treten. Dabei handelt es sich nicht um einen förmlichen Antrag nach VwVfG.
Wir betrachten jede Einreichung.
Da Sprunginnovationen von Natur aus selten sind, ist auch der Anteil der Vorhaben, die wir diesem Merkmal zuordnen, entsprechend gering:
Bis Ende Dezember 2025 erhielten wir ca. 2.500 Einreichungen von möglichen Projektideen. Viele uns zugesandten Ideen gefallen uns, weisen allerdings oftmals zum jeweiligen Zeitpunkt kein Sprunginnovationspotential auf oder erfüllen nicht die Voraussetzungen unserer zur Verfügung stehenden Instrumente. Weniger als zehn Prozent der eingereichten Ideen konnten von der SPRIND unterstützt werden.
Zur Einreichung Ihrer Projektidee, nutzen Sie bitte das Einreichungsformular. Achten Sie darauf, dass Sie alle erforderlichen Felder sorgfältig ausfüllen. Da der aktuelle Stand Ihrer Eingabe regelmäßig in Ihrem Browser zwischengespeichert wird, ist es nicht nötig, die gesamte Einreichung in einer Sitzung abzuschließen.
Verwenden Sie bitte die im Formular angegebenen Leitfragen. Diese finden Sie ebenfalls hier aufgelistet:
Mit der Einreichung wird kein Antrag im Sinne des Verwaltungsverfahrensgesetzes gestellt.
Hier gelangen Sie zum Einreichungsformular für Ihren Projektvorschlag.
DATENSCHUTZERKLÄRUNG SPRUNGINNOVATIONEN
Die Datenschutzerklärung klärt Sie darüber auf, welche Ihrer personenbezogenen Daten wir auf welche Weise und zu welchem Zweck verarbeiten. Eine Auswertung Ihrer Einreichung kann nur mit Ihrer Zustimmung erfolgen.
Sprunginnovationen sind komplexe Antworten auf noch komplexere Herausforderungen und dementsprechend selten.
Es werden weniger als zehn Prozent der eingereichten Vorschläge von uns weiterverfolgt.
Trotz der zahlreichen Projektvorschläge, welche uns erreichen, ist uns eine detaillierte Betrachtung dieser Vorschläge äußerst wichtig. Dafür benötigen wir ausreichend Zeit. Aktuell dauert der Prozess im Schnitt zwölf Wochen. Abhängig von externen Faktoren kann eine Einordnung in Ausnahmefällen auch länger dauern. Wir nehmen Kontakt mit Ihnen auf, um ggf. weitere Informationen anzufordern.
DER PROZESS SCHRITT FÜR SCHRITT
Sie nehmen Kontakt mit uns auf und beantworten die Fragen zu Ihrem Vorhaben im Einreicherformular. Bei der Wahl unserer Themenfelder sind wir offen. Das Gemeinwohl und Gesellschaftsthemen stehen im Vordergrund bei der SPRIND. Deshalb unterstützt die SPRIND primär zivile Innovationen. Sie unterstützt zudem Dual-Use-Innovationen, die neben zivilen auch militärischen Anwendungen haben können.
Wir erfassen den eingereichten Projektvorschlag und nehmen bei Rückfragen Kontakt mit Ihnen auf. Jede Einreichung wird unseren Expert:innen im Mehraugenprinzip vorgestellt und von diesen eingeordnet. Dafür werden alle uns zugesandten Dokumente berücksichtigt sowie eine sorgfältige Einordnung vorgenommen.
Stellt sich heraus, dass die eingereichte Idee zum aktuellen Zeitpunkt nicht ins Tätigkeitsfeld von SPRIND passt, informieren wir Sie entsprechend.
Erweist sich Ihr Projektvorschlag als passend, prüfen wir gemeinsam mit Ihnen die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit.
Dabei stehen Ihnen erfahrene SPRIND Innovationsmanager:innen zur Seite. Je nach Instrument treffen die finale Entscheidung über eine vertragliche Zusammenarbeit (private und öffentlich-rechtliche Instrumente denkbar) die jeweiligen Innovationsmanager:innen, das SPRIND Projektkomitee oder der Aufsichtsrat.
Die SPRIND ist unternehmerisch als GmbH organisiert. Sie nutzt keine formellen Förderbescheide. SPRIND besitzt keine Förderrichtlinien. Förderrichtlinien erfordern ein Standardprogramm, nach dessen Vorgaben etwaige Förderungen gewährt werden.
SPRIND ist ein neuartiger Ansatz zur Finanzierung von Akteur:innen und verfolgt das Ziel, potentielle Sprunginnovationen zu identifizieren und zu unterstützen. Dies erfordert, vom Standard abzuweichen und individuelle Antworten und Lösungen auf Fragestellungen und Probleme zu erarbeiten. Deshalb setzen wir auf neue Wege partnerschaftlicher Zusammenarbeit.
Unsere Unterstützung ist umfassend:
FINANZIERUNG Wir möchten Vorhaben bestmöglich unterstützen. Daher suchen wir für Vorhaben mit identifiziertem Sprunginnovationspotential die individuell passende Förder- bzw. Finanzierungsstruktur.
RAT UND TAT Für die Weiterentwicklung einer Idee können wir technologische und unternehmerische Expertise einbringen. Unsere Expert:innen sind selbst erfolgreiche Gründer:innen und Unternehmer:innen.
BUSINESS SERVICES Die wenigsten Gründer:innen sind vom Start weg in allen Disziplinen gut aufgestellt. Daher können wir – falls notwendig – bei all dem unterstützen, was ein Business braucht, z.B. bei der Buchhaltung, beim Controlling, der Rechtsberatung, dem Produktmanagement oder beim Marketing.
TEAMBUILDING Bei Bedarf helfen wir unseren Innovator:innen bei der Zusammenstellung von Teams. Wir suchen, finden, verknüpfen.
NETZWERK-AUSBAU Wir stellen ein exzellentes Netzwerk aus Wissenschaft und Wirtschaft bereit. Ein fruchtbares Umfeld, das ebenso Information wie Inspiration bietet.
ZUSAMMENARBEIT NACH MASS Manche Abläufe müssen wir standardisieren, um effizient zu sein. Den Kern unserer Arbeit macht aber das persönliche Miteinander aus, die individuelle Gestaltung der Kooperation.
WEITERE MÖGLICHKEITEN ZUR GRÜNDUNG
Hilfreiche Informationen und Werkzeuge für individuelle Gründungsprozesse auf der Gründerplattform.